Tiere begleiten mich seit meiner Kindheit – und einige von ihnen haben mich besonders geprägt. Neben Hunden, Katzen und Meerschweinchen lebten bei uns auch außergewöhnliche Gefährten: Chanel, ein zutiefst sensibles Skunk‑Mädchen, das mit feiner Zurückhaltung Vertrauen schenkte. Und Teddy, ein kleiner Rhesusaffe mit großem Charakter, der jeden Tag zeigte, wie viel Ausdruckskraft und Emotion in einem Tier stecken können.
Diese Vielfalt hat meinen Blick auf Tiere grundlegend geformt. Sie waren nie Beiwerk oder „Haustiere im klassischen Sinn“, sondern Persönlichkeiten mit eigenen Bedürfnissen, Geschichten und Grenzen. Genau mit dieser Haltung arbeite ich heute: aufmerksam, respektvoll und mit echtem Interesse am individuellen Wesen jedes Tieres.


Mein Weg
Mein beruflicher Hintergrund wurzelt im Leistungssport- der Leichtathletik. Disziplin, Körpergefühl und der Umgang mit Rückschlägen haben mich geprägt – ebenso die Erfahrung, wie es sich anfühlt, wenn der Körper Grenzen setzt.
Seit 1991 arbeite ich in der Medizin, viele Jahre davon in der Dialyse. Die Arbeit mit schwer und chronisch kranken Menschen hat meinen Blick auf Gesundheit verändert: Sie ist wertvoll, fragil und verlangt Ehrlichkeit. Diese Haltung prägt meine therapeutische Arbeit bis heute.
Ich bewerte Krankheitsbilder realistisch, mache keine falschen Versprechen und arbeite mit Respekt – gegenüber dem Tier und seinen Menschen. Tiere spüren Haltung, und sie sollen merken, dass ich sie ernst nehme und unterstützen möchte.
Fortbildungen gehören für mich selbstverständlich dazu. Die Verbindung aus klassischer Medizin und alternativen Methoden ermöglicht mir, individuell und zeitgemäß zu arbeiten – immer angepasst an das Tier und seine Lebenssituation.
In meiner freien Zeit genieße ich Natur, Gartenarbeit, Reisen – und natürlich die Zeit mit Lup, meinem rumänischen Herdenschutzhund. Seine sensible, wachsame Art hat mir noch einmal eine ganz eigene Perspektive auf Hundepersönlichkeiten eröffnet. Sport bleibt ein wichtiger Teil meines Lebens – heute bewusster und achtsamer, aber mit derselben Freude wie früher.
